ASB Havelland gGmbH

Mittwoch, 10. März 2010

Mittwoch, 10. März 2010
Grundlagen der Stationären Betreuung Drucken E-Mail

Das Heimleben

Alle Kinder und Jugendliche wohnen bis auf wenige Ausnahmen in Einzelzimmern.

Die Mitwirkung wird groß geschrieben! Alle Planungen werden mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam besprochen. In jeder Gruppe finden jeden Abend angeleitete Gesprächsrunden statt. Hier werden der Tagesverlauf und die Alltagsprobleme sowohl individuell als auch in der Gruppe reflektiert. In den Abendrunden wird auch das Bonussystem besprochen und ausgewertet. Dieses beinhaltet die Bonuspunkte für Verhalten, Aufgabenerledigung, Schulbesuch und Besonderheiten.

Einmal im Monat treffen sich alle Gruppen zur Gruppenkonferenz und besprechen dort die anliegenden gruppenübergreifenden Themen.

Die gewählten Gruppensprecher treffen sich alle 14 Tage im Heimsprecherrat und beraten z.B. die nächste Veranstaltung, Disco etc.

Die Heimzeitung wird regelmäßig von einem Redaktionsteam der Kinder und Jugendlichen erstellt.

 

Die Schul- und Berufsbildung

Im Rahmen der Hilfeplanziele werden für und mit den Kindern und Jugendlichen die geeigneten Bildungsformen ausgewählt. In der Nähe sind alle Schulformen, Berufsbildungswerke und ein eigenes Schulprojekt des ASB für Schulverweigerer und Aussteiger vorhanden. Im Arbeitsmotivationsprojekt des Schulprojektes kann ebenfalls die Tagesstruktur wieder erlernt werden (siehe auch unter Schulprojekt).

 

Die Freizeitarbeit

Neben den eigenen Gruppenaktivitäten werden auch gruppenübergreifende Freizeitangebote verabredet. Diese reichen von kommerziellen Angeboten, wie den Besuch eines Freizeitzentrums oder Tierparks, bis hin zu klassischen Spiel-, Sport- und Bastelangeboten.

Auf dem Gelände ist ein eigener Kinder- und Jugendclub mit angegliedertem Box- und Tobekeller, ein Disco- / Partykeller und ein Aktivitätenraum. Diese Räume werden mit den Kindern und Jugendlichen ständig ausgebaut und gewartet. In dem Aktivitätenraum sind Spiel- und Beschäftigungsmaterialien gelagert, die jederzeit bei Aktionen auf dem Gelände, in den Gruppenbereichen oder Clubräumen von den ErzieherInnenteams eingesetzt werden können. In der Freizeitarbeit werden gezielt Methoden, auch aus dem erlebnispädagogischen Bereich eingesetzt, die die persönlichen Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen ausbilden und stärken. Aus dem Verhalten in der Freizeitarbeit können Rückschlüsse für den jeweiligen Erziehungsprozess gezogen werden, die ebenfalls auch in den Hilfeplanprozess mit einfließen.

In einer benachbarten Schule kann an zwei Nachmittagen die Sporthalle für Sport – und Spielangebote genutzt werden. Für dieses Angebot steht ein Pädagoge zur Verfügung, der mit der Gruppe von Kindern oder Jugendlichen das Programm bespricht, umsetzt und auswertet.

 
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