ASB Havelland gGmbH

Freitag, 12. März 2010

Freitag, 12. März 2010
Konzeptionelle Elemente Drucken E-Mail

2.1. Zielgruppen

  1. Schulschwänzer, Schulverweigerer
  2. „Nullbock“- Kids
  3. Kinder mit langen Fehlzeiten (Krankenhausaufenthalt)
  4. Jugendliche mit Abbruch der Lehre/ Ausbildung
  5. Vorschulkinder mit sozialen Defiziten

2.2. Ziele des Schulprojektes

- Integration der Schüler an einer Regelschule
- Vorbereitung der Vorschüler auf die Anforderungen in der 1. Klasse
- Überbrückung der ausbildungslosen Zeit, Hilfe bei der Suche eines
   Ausbildungsplatzes
- Dienstag, Mittwoch, Donnerstag erfolgt der Unterricht in den Fächern:
   Deutsch, Mathematik, Englisch, Gesellschaftswissenschaften, Biologie, Informatik, Sport
- Montag und Freitag finden Sozialisationstage statt:
   Umweltwissen, Sport, Hauswirtschaft, Kultur, Technik

2.3. Besondere räumliche / sächliche Ausstattungsmerkmale

Das Schulprojekt befindet sich in einem Gebäude mitten im Zentrum der Stadt. Für das Projekt wurde eine Etage mit 5 Räumen angemietet.
In einem Raum wurden 4 Internet- Arbeitsplätze für die Schüler geschaffen.
Das Arbeitsmotivationsprojekt nutzt eine eigene Keller- Werkstatt auf dem ASB- Gelände als Ausgangspunkt für die Arbeitserledigung.

2.4. Konzeptionelle Basiselemente (Wirksamkeitsfaktoren)

- die Schüler müssen den Weg zum Schulprojekt selbständig zurücklegen
- Besuch des Schulprojektes auf freiwilliger Basis
- Arbeit in Kleinstgruppen
- Klar strukturierte Tagesaufgaben
- freundlicher Umgangston, offenes Ohr für die Schüler

2.5. Tagesstruktur

1. Schulprojekt
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag um 8.00 Uhr Unterrichtsbeginn
5 Lehrerstunden a 35 Minuten
Montag, Freitag um 8.00 Uhr Treff
Praktische Tätigkeiten, Sport, Sozialisation
2. Arbeitsmotivationsprojekt
Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 14.00 Uhr praktische Arbeit
Nach Absprache von  8.00 Uhr bis 12.00 Uhr Theorie (Mathe, Deutsch) an einzelnen Tagen


2.6. Extras (Was uns darüber hinaus auszeichnet)

- Flexibler Einsatz von zusätzlichem Personal
- Einzelbetreuung
- Förderung von speziellen Unterrichtsfächern
- Hospitation oder Begleitung bei der Integration

2.7. Reintegration

Wir haben das Ziel, die Reintegration in eine passende Klasse/ Schule nach ca. 6 Monaten zu beginnen. Im Vorfeld wird die richtige Klasse ausgesucht. Der Direktor der Schule und der Klassenleiter werden über das Kind ausführlich informiert. Es findet ein „Kennen lernen“ im Schulprojekt statt. Der Schüler wird über die Integration informiert und gemeinsam werden die Schritte festgelegt.

In der Praxis hat sich folgendes bewährt:

1. Schritt                Kennen lernen der Klasse
2. Schritt                Besuch des Unterrichts an einem festgelegten Wochentag
3. Schritt                bei Erfolg Steigerung der Anzahl der Unterrichtstage
4. Schritt                Vollzeitbesuch der Regelschule

In der gesamten Reintegrationsphase besteht ein intensiver Kontakt mit dem Klassenleiter. Es erfolgen Auswertungen und Gespräche mit dem Schüler.
Bei Schülern der Klasse 1 und 2 hat sich bewährt, dass eine Mitarbeiterin am Anfang der Reintegration in der Klasse anwesend ist. Sie wird in den normalen Unterrichtsablauf  integriert und kümmert sich nicht nur um den Schüler des Schulprojektes.

2.8. Was wir Kindern / Jugendlichen und Schulen begleitend bieten

  1. Förderunterricht
  2. Computerkurse
  3. Arbeit  im Internet              (auch am Nachmittag)
  4. Erste- Hilfe- Ausbildung

2.9. Was man sonst noch über uns wissen sollte

Es besteht die Möglichkeit, dass Kinder und Jugendliche von außerhalb im ASB- Kinderheim oder im „Betreuten Wohnen“ in Falkensee untergebracht werden.

    

 
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