Fachkräfte: In allen Bereichen sind ausgebildete Fachkräfte tätig. Diese arbeiten auf dem aktuellsten Stand der pädagogischen Diskussion und Weiterbildung.
Pädagogisches Leitungsteam: Diese besteht aus zwei Dipl. SozialarbeiterInnen / SozialpädagogInnen und zwei Dipl PsychologInnen / Psychotherapeuten sowie einer Dipl. Pädagogin. Die pädagogische Leitung ist an den Teamberatungen und Fallbesprechungen des stationären Bereiches beteiligt. Sie steht in regelmäßigem Kontakt mit den Jugendämtern und betreut die Hilfeplangespräche.
Supervision: In allen Teams und in der pädagogischen Leitung findet regelmäßig externe Team- und Fallsupervisionen statt.
Prozessbegleitende Erziehung: Um die im Hilfeplan vereinbarten Ziele zu konkretisieren werden regelmäßig mit dem Kind / Jugendlichen so genannte Kleeblattgespräche vereinbart. An diesen Gesprächen nehmen der/die ErzieherIn, der /das Kind / Jugendliche und die vereinbarten Partner teil. Diese können, je nach Problemlage, LehrerInnen, pädagogische Leitung, Therapeuten etc. sein. Es soll immer im Rahmen der Hilfeplanziele und –vereinbarungen der aktuelle Stand und die erreichten und neuen Teilziele reflektiert werden.
Partizipation: Kinder und Jugendliche sind bei unserem Arbeitsansatz die Subjekte und nicht nur Objekte der pädagogischen Arbeit. Sie haben eigene Rechte und werden altersentsprechend in die Entscheidungen der Einrichtung einbezogen. Dieses geschieht in den Gruppenversamm-lungen oder Familienrunden aber auch gruppenübergreifend zum Beispiel in der Gruppenvertre-terversammlung oder im Clubrat und im Redaktionsteam der "Heimzeitung".
Jedes Hilfeplangespräch wird individuell mit dem betroffenen Kind oder Jugendlichen vorbereitet und Entwicklungsberichte usw. werden mit ihnen gemeinsam erarbeitet.
Familienarbeit: Neben der Kontaktarbeit mit den Eltern finden wo möglich regelmäßige Familiengespräche mit allen Beteiligten statt. Hier wird der Erziehungsprozess unter Berücksichtigung der Hilfeplanziele besprochen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Prozesses und beziehen die Eltern als „Experten“ für ihre Kinder mit ein. Ggf. werden auch reine Elterngespräche vereinbart. Hausbesuche bei den Eltern sind ebenso möglich wie Treffen an „neutralen“ Orten.
Lebenspraktische Konzeption: Die Kinder und Jugendlichen werden altersgemäß am Haushaltsgeschehen wie Wäschewaschen, Kochen, Einkaufen etc. beteiligt. Im Übergang zum Betreuten Wohnen wird zusätzlich ein spezielles Verselbstständigungstraining mit dem Jugendlichen vereinbart.
Qualitätsentwicklung: Im Rahmen der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen werden die bestehenden Konzepte ständig überprüft und angepasst. Hierfür nehmen wir u.a. an Fachtagungen und Weiterbildungen teil. Ein interner Qualitätszirkel begleitet diese Prozesse.
Kooperationen: Im Rahmen der Hilfen zur Erziehung ist Kooperationen unerlässlich. So kooperieren wir mit den umliegenden Schulen, Jugendclubs, Jugendhilfeträgern, Jugendämtern und der Polizei, mit diversen Beratungsstellen, Therapeuten unterschiedlicher Arbeitsfelder, Logopäden etc. Wir bieten Projekttage und Unterrichtseinheiten zu den Themen Gewaltprävention, Antirassismus und Sexualpädagogik an.
Hilfen aus einer Hand: Aufgrund des Jugendhilfeverbundes des ASB Familien- und Jugendhilfezentrums mit seinen Angeboten in allen Bereichen des SGB VIII können die Hilfeverläufe individuell für den Klienten angepasst werden. Ein angezeigter Wechsel zwischen den Hilfeformen ist unter Einbeziehung der Hilfeplanung möglich.
Das ASB Familien- und Jugendhilfezentrum Falkensee kooperiert auch mit anderen Jugendhilfeeinrichtungen des ASB in Brandenburg und des Bundesgebietes, so dass ggf. auch ein schneller Kontextwechsel möglich ist.


