Konzeption der Erziehungsfachstellen

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Erziehungsfachstellen sind nach unserem Verständnis eine

Kombination aus privater und institutioneller Erziehung.

Sie verbinden die Vorteile der klassischen Erziehungsformen, also Heimerziehung und Pflegefamilien, miteinander und stellen damit eine besondere professionelle Betreuungs-form dar. Zurzeit gehören zum Team 17 Erziehungsfachstellen, in denen die Kinder / Jugendlichen durch 1 oder auch 2 ausgebildete Erzieher oder Heilpädagogen betreut werden.




Heilpädagogischer Ansatz

Eine Betreuung mit heilpädagogischem Ansatz erfolgt je nach Bedarf intern in den  Erziehungsfachstellen durch:





  • heilpädagogisch ausgebildete Mit-arbeiter,

  • in Entspannungstechniken ausge-bildete Mitarbeiter sowie




 

 

  • Kontakte zu den Tieren der einzelnen Erziehungsfach-stellen (z.B. Ponys, Hunde, Katzen oder andere Klein-tiere) und ggf. Übernahme von Mitverantwortlichkeit  für die Versorgung bzw. Pflege

 

und / oder

extern durch Kooperation mit

 

niedergelassenen Kinderärzten, Kinder- und Jugendpsychiatern sowie Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten,


  • der psychotherapeutischen Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche der Universität Potsdam,
  • den kinder- und jugendpsychiatrischen Institutsambulanzen der Landesklinik Brandenburg o. der Klinik Neuruppin sowie
  • Logopäden, Ergotherapeuten, Physio-therapeuten und Reittherapeuten.






Konzeptionelle Bausteine auf einen Blick


  • Ausführliche Kontaktaufnahme, inhaltliche Abklärung und ggf. auch Besichtigung der Erziehungsfachstellen vor der Aufnahme
  • Wöchentliche Teamberatung der Mitarbeiter/innen unter Moderation der multiprofessionellen Bereichsleitung (Dipl.-Psych., Dipl.-Sozialpäd.)
  • Regelmäßige externe Gruppensupervision und bei Bedarf zusätzlich auch Einzelsupervision
  • Regelmäßige interne u. externe Fort- und Weiterbildung
  • Gegenseitige Unterstützung durch Teamarbeit der Erziehungsfachstellen-mitarbeiter/innen
  • Fachliche Elternarbeit (ggf. nach individueller Absprache im Hilfeplan-gespräch) und Begleitung der Rückführung, falls diese möglich ist
  • Krisenintervention durch unsere multiprofessionelle Bereichsleitung
  • Bei heilpädagogischem Hilfebedarf Kooperation mit den diversen externen Fachkräften (s.o.)
  • In den Sommerferien unter Berücksichtigung des Hilfebedarfs des Kindes / der Jugendlichen eine mehrwöchige Auszeit für die Mitarbeiter/innen und ihre eigenen Familien dadurch, dass die aufgenommenen Kinder / Jugendlichen bei z.B. Ferienreisen durch andere betreut werden
  • Ggf. gesicherter Verbleib in der Region durch Übernahme in andere Bereiche des ASB Familien- und Jugendhilfezentrums (z.B. Betreutes Wohnen)
  • Unterstützung durch die umfangreiche Vernetzung innerhalb des ASB Familien- und Jugendhilfezentrums (insbesondere durch Schulstationen, das Schulprojekt sowie mehrere Kitas)