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Qualifikation und Einsatz der Mitarbeiter
Zu unserem Team gehören zehn fest angestellte Mitarbeiter, die alle über eine sozialpädagogische bzw. psychotherapeutische Ausbildung verfügen und verschiedene Zusatzqualifikationen erworben haben. Diese decken den Hauptanteil der ambulanten Hilfen zur Erziehung, wie Einzelfallhilfe, Erziehungsbeistand, Familienhilfe und Begleiteten Umgang sowie therapeutische Beratungen ab. In einzelnen Fällen kann jederzeit zusätzlich auf qualifizierte Mitarbeiter aus dem gesamten Familien- und Jugendhilfezentrum zurück gegriffen werden.
Der Einsatz wird nach Eingang der Anfrage vom Jugendamt durch die Bereichsleiterin koordiniert. Im gemeinsam erarbeiteten Hilfeplan werden die Ziele festgehalten und die Familienhelferin/der Familienhelfer arbeitet dann mit der Familie an deren Umsetzung.
Innerhalb von sechs Wochen wird ein individueller Betreuungsplan gemeinsam mit der Familie oder dem Jugendlichen erarbeitet, der dann verbindlich für alle ist. In Abständen von ca. einem halben Jahr gibt es auswertende Gespräche im Jugendamt, bei denen auch die weiteren Ziele festgelegt werden.
Für die drei Familientreffs stehen jeweils eine qualifizierte Fachkraft, eine Koordinatorin sowie je eine weitere Hilfskraft zur Verfügung.
In regelmäßig stattfindenden Teamsitzungen findet der Austausch der Kollegen untereinander statt. Fallbesprechungen und externe Supervision gehören ebenso wie Besichtigungen von Objekten anderer Träger und der fachliche Austausch mit ihnen zu unserer Arbeit. Die regelmäßige interne wie auch externe Fortbildung aller Mitarbeiter ist selbstverständlich.
Vernetzung mit anderen Bereichen der gGmbH

Auf Grund der Übernahme des ehemaligen Kinderheimes durch den freien Träger ASB und der vielschichtigen Angebote, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben, gibt es eine enge Vernetzung zwischen den einzelnen Bereichen. Das Motto „Hilfe aus einer Hand“ kann bei uns in der Realität umgesetzt werden.
Bei Bedarf versuchen wir möglichst verschiedene Hilfen zu bündeln und durch eine Bezugsperson abzudecken. Bei Umwandlungen von stationären bzw. teilstationären Hilfen in ambulante Hilfen ist es uns möglich, im Einzelfall die Betreuung durch die bereits involvierten Helfer fortzuführen. Selbstverständlich ist auch eine Begleitung eines stationär untergebrachten Kindes durch den Mitarbeiter des ambulanten Bereiches möglich, um eine schnelle Rückführung in den elterlichen Haushalt zu unterstützen und Abbrüche zu vermeiden.
Die hohe Konzentration von Fachkräften im gesamten Familien- und Jugendhilfezentrum gewährleistet den fachlichen Austausch und
damit verbunden die Sicherung der Qualität und der optimalen individuell gestalteten Betreuungsform.
Familientreffs als festes Verbindungsglied zwischen den „Ambulanten Hilfen zur Erziehung“ und den Angeboten zur „Allgemeinen Förderung der Erziehung in der Familie“
Seit 1998 hat der ASB drei Familientreffs in den Städten Nauen, Falkensee und Friesack aufbauen können.
Der Arbeitsansatz beruht auf dem § 16 KJHG. Danach werden
- Familiengruppenarbeit
- Familienberatung und Familienunterstützung
- Familienentlastende Aktivitäten für Kinder
angeboten.

Familientreff Falkensee
Die Angebote in den drei Orten sind jedoch auch spezifisch auf die Bedingungen vor Ort zugeschnitten. Friesack als Kleinstadt in einer ländlichen Gegend, Nauen als ehemalige Kreisstadt und Falkensee, als inzwischen größte Stadt im Landkreis Havelland erforderten und erfordern natürlich unterschiedliche Angebote.
Alle Treffs werden von Familien und Kindern, die zur Zeit von uns betreut werden oder wurden, genutzt. Hier finden sie auch nach Beendigung der Hilfe Ansprechpartner.

Familientreff Nauen
Durch verschiedene Angebote für Familien, wie Kurse („Starke Eltern – starke Kinder“, „Babysitterausbildung“, „Erste Hilfe am Kind“),Selbsthilfegruppen („ADHS“,
„Alleinerziehende“,) und offene Angebote („Elternfrühstück“, „Themenabende“, „Bastelnachmittage für die gesamte Familie“ und vieles mehr) haben sich die Treffs nach außen geöffnet und sich in den Städten fest etabliert.
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