Pappbootrennen am Falkenhagener See

Es ist schon ein kleines Wagnis, sich mit einem Boot aus Pappe aufs Wasser zu begeben. Aber es bringt auch eine Menge Spaß, wie das Wettrennen der Pappboote auf dem Falkenhagener See bewies.

Die Boote wurden von den Kindern selbst gebastelt. Hilfe von Erwachsenen war aber durchaus willkommen. Als Material waren Pappe und Klebeband erlaubt. Hier und da wurden die Boote zusätzlich etwas aufgemotzt.

Alle Teilnehmer klebten und falteten fleißig die Pappen. Manche verschönerten ihr Boot mit Farbe oder dekorierten mit Papptellern. Andere ließen ihr Boot eher schlicht im Pappbraun, andere richteten ihr Wassergefährt fantasievoll her. Auf die Schwimmfähigkeit hatten die schmückenden Maßnahmen allerdings keinen Einfluss.

Genauso einfallsreich waren die Bootsbauer auch bei den Namen für die Schwimmpappen. Ganz ordentlich schwamm in Anbetracht ihres Namens die Salamigurke.  Bei dem Boot Titanic war der Name Omen, es ging mal wieder unter. Schick zeigte sich das Segelschiff mit optischen Anleihen an die nordischen Nachbarn. Viel Liebe und Einfallsreichtum waren zu bestaunen.

Gleich mehrere Boote schafften es dann auch ins Ziel, einige drehten sogar noch mal eine Ehrenrunde. Spaß hatten Teilnehmer wie Zuschauer gleichermaßen, selbst wenn es auch mal nass wurde.

(Bild/Text: www.moz.de vom 01.08.2017, Red. Falkensee / Silvia Passow)